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Retro Classics 2012 Stuttgart

Kurz nach der Retro Classics 2011 stand es fest, 2012 finden die beiden größten Messen für Oldtimer und Youngtimer am gleichen Wochenende im März statt. Die Techno Classica in Essen und die Retro Classics in Stuttgart. Beide Messen sprechen annähernd das gleiche Publikum an, so dass für uns diese Entscheidung der Messebetreiber nicht nachvollziehbar gewesen ist.

Von vorne herein ist dem Club klar gewesen, dass eine Teilnahme an den beiden Messen nur dann möglich ist, wenn BMW und BMW Classic wie 2011 auf den Messen vertreten sind. Eine alleinige Bewältigung der Kosten für die Anmietung der Ausstellungsfläche auf beiden Messen wäre für den Club nicht möglich gewesen.

Diese Entscheidung wurde auf dem Sektionsmeeting in Schwäbisch Hall offiziell bekannt gegeben. BMW übernimmt die Organisation für Essen und Marko Schmidt vom BMW 5er E34 Club die Organisation zusammen mit BMW Classic in Stuttgart. Nun konnten auch wir mit der Planungs- und Organisationsarbeit innerhalb des Clubs beginnen.

Wie die Aldi-Brüder Albrecht hat der Club Deutschland an der Weißwurstgrenze (Mainlinie) geteilt und die Organisation der Techno Classica den Regionalbereichen und Stammtischen im Norden zugeteilt, die Retro Classics den Mitgliedern im Süden von Deutschland.

Federführend vom 1.Vorsitzenden Martin Rehkate wurde ich, wie 2011 versprochen wieder an der Retro Classics teil zu nehmen, in die Organisation von Anfang an mit eingebunden, konnte ich doch auf eine einjährige Erfahrung zurück blicken.

Von Marko Schmidt erhielten wir dann auch die Freigabe sowohl einen Roadster als auch ein Coupé wie 2011 zu präsentieren. Im Gegensatz zu zweimal schwarz wollten wir 2012 etwas Fahrzeugfarbe zeigen. Wenige Mitglieder besitzen neben einem Roadster auch ein Coupé, so dass die Auswahl überschaubar gewesen ist. Das phönixgelbe M Coupé von Peter und Oda Kuschel stand dabei sehr schnell im Fokus. Für die Roadster Präsentation beschritt Martin neue Wege und fragte bei allen Mitgliedern des Club an. Wenn auch über der magischen Grenze stellte ein Mitglied aus Siegen seinen roten Z3 1,9i im Originalzustand zur Verfügung.

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Die Messe begann für die Besitzer der Ausstellungsstücke bereits am Dienstag mit der Anlieferung der Fahrzeuge. Für mich begann sie erst am Mittwoch mit der Übernahme des Coupés, da Peter wieder nach Hause musste. Zu zweit brachten wir die Fahrzeuge am Mittwochvormittag zur Messe und auf den vorläufigen Stellplatz in Halle 3.

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Für die Fahrzeuge bestand leider keine Möglichkeit, sie von Dienstag auf Mittwoch in einer Garage unterzubringen und unser Roadster-Fahrer hatte dazu noch das Pech unter einem Baum zu parken, was ihm einen ganzen Tag putzen gekostet hat, um seinen Z3 wieder auf Präsentationsstatus zu bringen. Am Mittwochabend fuhr dann auch er erschöpft nach Hause.

Trotz einer sehr guten Vorbereitung und Aufteilung der Fahrzeuge auf dem 1800m² großen Stand hat Marko Schmidt kurz vor Beginn der Messe eine Absage des Z8 Clubs erhalten und BMW Classics hat ihm unerwartet zwei zusätzliche Fahrzeuge präsentiert. Der Donnerstagvormittag wurde daher von der Feinabstimmung der Fahrzeuge und entfernen der Schutzfolie auf dem über den gesamten Messestand gezogenen Teppich bestimmt.

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Vor der offiziellen Eröffnung am Donnerstag um 15:00 Uhr traf Martin auf dem Messestand ein und brachte Utensilien wie Flyer und die ganz wichtigen Bestechungs-Gummibärchen mit.

Die Messe wurde eröffnet und der Besucherstrom begann. Sind die Fragen am Donnerstag und Freitag eher fachlicher Natur gewesen, die wir versucht haben zu beantworten, hatten die Fragenden am Samstag sehr viel Interesse am Clubleben. Der Sonntag wiederum wurde von den Besuchern eher zum Bummeln als zum Fragestellen genutzt.

Samstag und Sonntag kamen auch die beiden Besitzer der Ausstellungsfahrzeuge wieder nach Stuttgart und beantworteten Fragen.

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An dieser Stelle möchte ich mich, auch im Namen des Vorstandes, bei beiden Fahrzeugbesitzern bedanken, die nicht nur Ihre Fahrzeuge in der Zeit der Messe zur Verfügung gestellt haben, sondern auch Standbetreuung übernommen haben.

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Auch 2012 haben mir die Messetage sehr viel Spaß gemacht. Einige Fragen, die nicht direkt beantwortet werden konnten, habe ich mit nach Hause genommen und hatte so noch ein paar Tage nach der Messe eine Nachlese.

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Das freundschaftliche Verhältnis zu anderen Clubs und deren Schwerpunkte wurden bei den gemeinsamen Abendessen und während der Messetage gefestigt. Meine Teilnahme für 2013 kann ich jetzt schon zusagen.

Volker